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SÜDTIROLER OBSTBAUMUSEUM
Erstes Südtiroler Obstbaumuseum. Auf 2000 qm wird eine umfassende Dokumentation zur geschichlichen Entwicklung und heutigen Situation des Obstbaues in Lana dargestellt.
 
SEHENSWÜRDIGKEITEN in LANA und Umgebung
Museen, Kirchen, Schlösser un Burgen.
 
GESCHICHTE UND ENTWICKLUNG
 
ÖFFENTLICHE BIBLIOTHEK
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MUSEO DI FRUTTICOLTURA (in tedesco)
Il primo museo di frutticoltura dell'Alto Adige. Su una superfice di 2000 mq, illustra la documentazione storica ed attuale della frutticoltura di Lana.
 
Da VISITARE a LANA e dintorni (in tedesco)
Musei, chiese, castelli e manieri.
 
STORIA E TRASFORMAZIONE (in tedesco)
 
BIBLIOTECA PUBBLICA (in tedesco)

de Kurzer Geschichtlicher Rückblick
Kultur Die Entdeckung prähistorischer Ansiedlungen (Wallburgen am Silacker und am Kobaldbühel) beweisen, daß die Gegend schon seit der Frühbronzezeit (1800-1500 v. Chr.) besiedelt ist. Römische Münzfunde deuten auf die Anwesenheit der Römer hin. Die Entstehung des Namens Lana ist noch nicht genau geklärt. In den Urkunden treten im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Bezeichnungen wie Lenon, Luonan und Lonan, Laevnan, Leunan auf. Im Jahre 990 wird Lana (Lenon) erstmals urkundlich erwähnt. Anlaß dazu bot der Tod des Welfenfürsten Heinrich, der auf der Jagd bei Lana von einem Stein erschlagen wurde. Für das Seelenheil des solcherart Verblichenen schenkten die Welfen ihrem Hauskloster Weingarten zahlreiche Bauernhöfe um Lana, die noch viele Jahrhunderte später die Mönche am Bodensee mit dem berühmten Etschländer Wein versorgten. Erst im XVIII. Jh. findet sich der Name Lana. Im frühen Mittelalter unterstand der Ort den Grafen von Eppan, die ihn nach ihrer Niederlage im Kampf mit den Grafen von Tirol an den Tiroler Grafen Albrecht III. abtreten mußten. 1850 wurde der Ort, der bisher aus drei verwaltungsmäßig selbständigen Gemeinschaften (Vill, Oberlana, Niederlana) bestand, zur Großgemeinde Lana zusammengeschlossen. 1929 wurde auch noch Völlan angegliedert. Mit der Urbarmachung der sumpfigen Auen und der Etschregulierung nahm die Landwirtschaft und damit die Wirtschaft Lanas einen merklichen Aufschwung. Heute ist Lana die größte Obstbaugemeinde Südtirols. Rund 7000 Waggon Äpfel werden produziert (1 Waggon = 10.000 kg). Folgende Einrichtungen, die zu Beginn des 20. Jh.s errichtet wurden, haben sicher in größerem Maße zur wirtschaftlichen Entwicklung beigetragen:
1903 - Bau des Elektrizitätswerkes in der Gaulschlucht.
1906 - Bau der Straße Lana-Meran und Verlegung der Trambahngeleise Lana-Meran; 1950 wurde die Bahn durch Busse ersetzt.
1912 - Eröffnung der Drahtseilbahn Lana- Vigiljoch, die mit der von Bozen nach Kohlern die erste Personenseilbahn der Welt war.
1913 - Bau der Brücke über die Fal- schauer sowie Eröffnung der Trambahnlinie Lana-Burgstall; Anschluß an die Bahnlinie Bozen-,Meran.
 
Exinet