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  Schnatterpeck Altar -altare Braunsberg

de Museen

Südtiroler Obstbaumuseum (Lana): erstes Südtiroler Obstbaumuseum. Auf 2000 qm wird eine umfassende Dokumentation zur geschichtlichen Entwicklung und heutigen Situation des Obstbaues in Lana dargestellt. Planq. G3. Öffnungszeiten: Ostern bis Anfang November. Dienstag bis Samstag 10.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr, Sonn- und Feiertage 14.00-18.00 Uhr, Montag geschlossen. Tel. 564387.

Bauernmuseum (Völlan) Badlweg 2: alte bäuerliche Geräte und Einrichtungsgegenstände. Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 14.00-17.00 Uhr. Dauer der Führung 1/2 Stunde. Anmeldung nur bei Gruppen erforderlich. Eintritt freiwillige Spende. Tel. 568050 / 568041.

Schreibmaschinenmuseum "Peter Mitterhofer", im Schulhaus in Töll (Partschins), Stampfstr. 2 (neben St.-Helena-Kirche) Tel. 968250. Über 100 historische Schreibmaschinen sind zu besichtigen. Öffnungszeiten: Dienstag und Freitag 15.00-18.00 Uhr. Eintritt frei.

Talmuseum (St. Nikolaus/Ultental): Tel. 790129. Bäuerliche Geräte, Handwerksgegenstände, Schriften u.a. Exponate. Öffnungszeiten: März, April, Mai, Oktober, November, jeden Sonntag von 11.00-12.00 Uhr. Von Juni bis Ende September: Di., Fr., So. 11.00-12.00 / 15.00-17.00 Uhr. Wildmuseum (Burgstall): Tel. 291126. Zeigt ca. 350 in Südtirol vorkommende Vogelarten und Säugetiere in ihren Lebensräumen, in Diorahmen, gemalt vom akademischen Maler H. V. Thomele. Öffnungszeiten: 1.4.-15.10.97; 10.00- 12.15 / 16.00-19.00 Uhr; Freitag und Samstag geschlossen (ausgenommen bei Regenwetter).

Städtisches Museum (Meran) Tel. 237834. Lokalmuseum mit Abt. zur Ur- und Frühgeschichte, Volkskunde, Skulpturen aus der Gotik und Gemälden vom 17.-20. Jh. vornehmlich Tiroler Herkunft. Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet; 10.00-12.00 / 15.00-18.00 Uhr; Samstag: 10.00-12.00 Uhr; Sonn- und Feiertage geschlossen.

Frauenmuseum in Meran, Lauben 68, 1. Stock, Tel. 231216. Die Zeitgeschichte als Modenschau aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Öffnungszeiten: März bis Dezember; Montag bis Freitag 9.30-12.30 und 14.30-18.30 Uhr. Samstag 9.30-13.00 Uhr. Sonn- und Feiertage geschlossen.

Landwirtschaftsmuseum Brunnenburg (Dorf Tirol): agrarhistorische und volkskundliche Sammlung alter bäuerlicher Arbeitsgeräte; Rittersaal; Sammlung alter Waffen, ethnologische Sammlung. Tel. 923533. Öffnungszeiten: Mitte März bis November: 9.30-17.00 Uhr; auch an Sonn- und Feiertagen geöffnet. Dienstag Ruhetag.

Museum Andreas Hofer / Sandhof in Passeier (St. Leonhard): beinhaltet private Gegenstände Andreas Hofers und seiner Vorfahren. Tel. 656342. Öffnungszeiten: 01.04.-31.10.97: Montag bis Samstag 9.00-12.00 / 14.00-18.00 Uhr. Sonntag Ruhetag.

Stadtmuseum (Bozen): Tel. 0471/974625, prähistorische Schaustücke, größte Trachtensammlung Südtirols, gotische Bauernstuben u.a., umfangreiche Darstellungen der Stadt- und Landgeschichte. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 9.00-12.30 / 14.30-17.30 Uhr. Sonntag, Montag und Feiertage geschlossen, ganzjährig geöffnet.

Museum für Moderne Kunst: Bozen, Sernesistr. 1, Tel. 0471/980001. In diesem Museum werden Werke moderner Künstler aus den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren aus Südtiroler Kunstsammlungen gezeigt. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00-12.00 / 15.00-19.00 Uhr. Montag und Feiertage geschlossen.

Südtiroler Weinmuseum (Kaltern), Goldgasse 1, Tel. 0471/963168. Das Museum zeigt die Entwicklung und Geschichte des Weinbaus in Südtirol; Geräte zur Bearbeitung des Weines, Binderstube, Weinbehälter, Gläser u.a. Trinkgefäße, Südtiroler Burgenschau. Öffnungszeiten von 01.04-09.11.97: Dienstag bis Samstag 9.30-12.00 /14.00- 18.00 Uhr; an Sonn- und Feiertagen 10.00-12.00 Uhr; Montag geschlossen.

Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde (Dietenheim/Bruneck): Tel. 0474/552087. Freilichtmuseum, bestehend aus dem alten Ansitz Mair am Hof. Öffnungszeiten von Mitte April bis 31.10.97 einschließlich. Dienstag bis Samstag 9.30-17.30 Uhr; an Sonn- und Feiertagen 14.00-18.00 Uhr; Montag geschlossen (außer Montag ist ein Feiertag).

Burgen und Schlösser

Schloß Braunsberg (Lana): Die Herren von Braunsberg wurden 1231 erstmals erwähnt; ab 1492 Besitz der Grafen Trapp; einfache Anlage mit einer Ringmauer, dem Wohnbau, einem turmartigen Nebengebäude und der Kapelle (St. Blasius); die Burg ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Braunsberger Weg.

Burg Brandis (Lana): heute nur noch Ruine; die Burg bestand aus dem freistehenden Bergfrit, dem Wohnhaus mit Burgeingang und Wirtschaftsgebäuden, umschlossen von einer weitläufigen Ringmauer; seit 800 Jahren im Besitz der Grafen Brandis, deren neues Herrenhaus sich nun unterhalb der Burg befindet; keine Besichtigung.

Schloß Leonburg (Lana): 13. Jh., 2 dreigeschossige Bergfrite, die Wohntrakte wurden umgebaut, seit 800 Jahren im Besitz der Grafen von Brandis. Gampenstr.

Mayenburg (Völlan): 1241 im Besitz der Grafen Eppan-Ulten erwähnt; 1650 wurde sie von Veit Benno Graf Brandis groß ausgebaut; die zinnengekrönte Ringmauer umschließt zwei geräumige Burghhöfe mit dem Palas und anderen Bauten. Die Burgkapelle und der darüberliegende Wohnraum zeigen Spuren von Wandmalereien aus dem 15. u. 16. Jh. Die Burg ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Mayenburgstr.

Schloß Lebenberg (Tscherms): Tel. 561425. 1260 erbaut; über Waalweg Lana - Marling erreichbar, geöffnet von Ende März bis Ende Oktober, tägl. Führungen von 10.30-12.30 Uhr und 14.00-16.30 Uhr; Dauer der Führung ca. 35 Minuten; Sonntag geschlossen. Gruppen nach Vereinbarung.

Schloß Tirol (Dorf Tirol): Stammschloß des Landes Tirol; Fürstenresidenz im Stil der Staufischen Reichsburgen des 12. und 13. Jh.s. Öffnungszeiten: 10.00-17.00 Uhr vom 23.03-16.11.97. Gruppenführungen bei Anmeldung, Tel. 220221. Montag Ruhetag.

Landesfürstliche Burg (Meran): kl. Fürstenhaus um 1740 umgebaut; diente den Tiroler Landesfürsten als Absteigequartier bei ihren Stadtaufenthalten; z.T. gotische Einrichtung und Mobiliar; historische Musikinstrumentensammlung. Geöffnet ab Ende März bis 31.10.97 Öffnungszeiten: 09.30-12.00 / 14.00- 18.00 Uhr; Samstag 9.00-12.00 Uhr, Sonn- und Feiertage geschlossen. Tel. 237834.

Schloß Schenna: erbaut um 1320 als Wohnsitz der Herren von Schenna; umgebaut 1560 und 1700; wurde 1844 von Erzherzog Johann v. Österreich gekauft, dessen Nachkommen, die Grafen von Meran, es heute nach besitzen. Geöffnet ab Ende März bis 01.11.97: Führungen jeweils um 10.30, 11.30, 14.00, 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr. Dauer der Führung: ca. 45 min. Sonntag geschlossen. Anmeldungen bei Graf Spiegelfeld, Tel. 945630, Fax 945351.

Mausoleum (Schenna): als Grabstätte für Erzherzog Johann v. Österreich und seine Gemahlin Anna Gräfin von Meran zwischen 1860 und 1869 erbaut; neugotischer Bau aus rotem Sandstein. Öffnungszeiten: Ende März bis 01.11.97. Samstag, Sonn- und Feiertage geschlossen. Tel. 945630, Fax 945351. Führungen Montag bis Freitag: 10.00-11.30 Uhr, 15.00-16.30 Uhr.

Churburg (Schluderns): Tel. 615241. Burganlage aus dem Jahre 1260; Innenausbau im Renaissancestil (16. Jh.); größte private Rüstungskammer Europas, seit 1504 im Privatbesitz der Grafen von Trapp. Öffungszeiten: 20.03.-01.11. (einschl.), jeden Tag außer Montag; fällt der Montag auf einen Feiertag, so ist die Burg geöffnet; Besichtigung nur mit Führung, die von 10.00-12.00 Uhr und von 14.00-16.30 Uhr durchgehend stattfinden.

Schloß Runkelstein: Bozen, Sarntalerstraße, Tel. 0471/329808. Mittelalterliche Burg mit romantischem Burghof, bedeutende Fresken, Rittersaal usw. Eine der besterhaltenen Burgen Tirols mit einmaligem Freskenzyklus mittelalterlicher Profanmalerei (um 1400). Öffnungszeiten: vom 01.03.-30.11.: 10.00-17.00 Uhr durchgehend; Montag, Sonn- und Feiertage geschlossen.

Schloß Rametz Weingut und Kellerei, Meran/Obermais Labersstr. 4; Tel. 211011, Fax 211015. Kellerführung mit Weinverkostung und Besichtigung des Weinbaumuseums täglich von Montag bis Freitag um 16.30 Uhr; Dauer der Führung ca. 1 Stunde u. 30 Minuten; Gruppenführungen auf Anfrage; in den Wintermonaten einmal wöchentlich jeden Donnerstag; Weinverkauf in der Önothek; Weinstube und Restaurant.

Kirchen

Die Pfarrkirche in Niederlana. 1492 wurde die aus einem Guß erbaute, spätgotische Wandpfeilerkirche eingeweiht. Josef Weingartner zählt sie in seinen "Kunstdenkmälern Südtirols" zu den "schönsten gotischen Kirchen des Landes." Ein weit über die Landesgrenzen hinaus bekanntes Kunstwerk stellt der gotische Flügelalter aus der Werkstatt von Hans Schnatterpeck dar. Der mit über 14 m Höhe größte Altar des Alpenraumes wurde 1503-1511 geschaffen. Bei Ausgrabungen wurden Reste eines romanischen Fundamentes gefunden. Nur bei Führungen geöffnet: wochentags vom 01.04 bis 30.10.97 stündlich von 9.30-11.30 und 14.00-17.00 Uhr, Dauer der Führung: 1/2 Stunde. Schnatterpeckstraße.

Hl.-Kreuz-Kirche: 1938-1950 nach Plänen des bekannten Stuttgarter Kirchenbauers Otto Lindner im Stile einer altrömischen Basilika erbaut. Andreas-Hofer-Straße.

St.-Margarethen-Kirche: romanische 3-Apsiden-Kirche mit umfangreichem Freskenzyklus aus der Zeit um 1215; 1969 und 1982 restauriert. (Besichtigung nur im Rahmen der Ortsführung, Anmeldung im Tourismusverein bis Donnerstag) Ortsführung: ab 28.03.97 jeden Freitag. Dauer der Führung in der Margarethenkirche: 1/2 Stunde. St.-Margarethen-Weg, auch vom Brandiswaalweg aus zu erreichen.

St. Peter: Gotische Kirche im Dorfzentrum mit qualitätsvoller barocker Ausstattung, 1986 hervorragend renoviert.

St.-Agatha auf der Wiese: die Kirche wurde 1306 erstmals erwähnt; gotisch. St.-Agatha-Weg. Nach erfolgreicher Restaurierung (1991-1993) wurde bei den Ausgrabungen eine romanische Apsis (um 1100) mit Bemalung freigelegt.

St.-Magnus in Gagers: Kapelle am ehemaligen Gutshof des Benediktinerstiftes St. Mang Füssen; Schlüssel für die Besichtigung nebenan bei Fam. Pfeifhofer, Gagerserhof, zu holen.

St. Georgen: Kirche aus dem 13. Jh.; Reste von Wandmalereien aus dem 14. Jh. an der Fassade; Reste einer Holzkirche aus der Zeit um 800 n. Chr., einzig südlich der Alpen. Weg Mark. Nr. 1A (ab Gampenstr.).

St. Severin: 1433 geweiht, wertvolle Fresken aus dem XV. Jh.; auf einem der Fresken kann man die Mayenburg in ihrer ursprünglichen Form erkennen. Völlan, Probst-Wieser-Weg.

St.-Hippolyt-Kirchlein: Standort einer bedeutenden prähistorischen Siedlung, schöner Aussichtspunkt auf das Etschtal und das Tisner Mittelgebirge; Gampenstr., nach dem ersten Tunnel auf Weg Mark. Nr. 5.

St.-Jakob-Kirche: Grissian, Tisens; romanisch, Fresken aus dem 12. Jh., Darstellung aus dem alten Testament; ganztägig zugänglich.

St. Prokulus: Naturns, St.-Prokulus-Str., Tel. 667312 (Fam. Koch). Das aus dem 8. Jh. stammende Kirchlein birgt im Inneren die ältesten Fresken, die bis heute auf gesamtdeutschem Boden gefunden wurden. Öffnungszeiten: 18.03 - 08.11.97, 9.30-12.00 / 14.30-17.30 Uhr, Montag geschlossen (außer Montag ist Feiertag), ab 15.10.: 9.30.-12.00 / 14.00-17.00. Uhr. Führungen: um 10.00 + 15.00 Uhr.


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