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 Lana und seine Umgebung bieten eine Fülle von Spazier- und Wanderwegen. Eine kleine Auswahl der schönsten Wege haben wir für Sie hier zusammengestellt. In Kurzform zusammengefaßt erhalten Sie einen überblick über Wegverlauf, Gehzeiten und Rückkehrmöglichkeiten.
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SPAZIER- UND WANDERWEGE
IN LANA UND VÖLLAN
Gaulpromenade: Falschauerbrücke, am Fuße von Schloß Braunsberg entlang durch einen kleinen Felsentunnel und über 2 kleine Hängebrücken zu den Bachschleusen; Ruhebänke, schöne Gartenanlagen; Rückweg über die Holzbrücke am orographisch rechten Ufer der Falschauer zum Ausgangspunkt.
Gehzeit; 1 Stunde.
Ländpromenade: Falschauerbrücke, am orographisch rechten Ufer der Falschauer entlang bis zum Holzsteg; sonnenreiche Promenade; schöne Aussicht auf das Meraner Talbecken und die Texelgruppe sowie den Tschögglberg und das Ultental; zurück zum Ausgangspunkt über Aichweg, St.-Agatha-Weg, Andreas-Hofer-Straße und Maria-Hilf-Straße.
Gehzeit: 1 1/2 Stunden.
Brandisbachpromenade: Pfarrkirche Niederlana, Lahnstraße bis zur Brücke, Abzweigung nach rechts in die Brandisbachpromenade; herrlicher Ausblick auf die Ruine Brandis und Schloß Leonburg; Rückweg über den Brandisweg zur Pfarrkirche.
Gehzeit: 30 Minuten.
Spaziergang zur
Fischzucht: Pfarrkirche Niederlana, Lahnstraße, Abzweigung nach rechts Richtung Ackpfeif; linkerhand am Weg ein Bach, der wegen seiner Flußkrebse besonders geschützt ist; Fischzucht.
Gehzeit: 45 Minuten.
Brandiswaalweg: An der Gampenstraße links abzweigend führt dieser Waalweg über Kloster Lanegg und der St.-Margarethen-Kirche nach Niederlana (Pfarrkirche mit Schnatterpeckaltar); Wanderung durch Obstanlagen, Weinberge und Kastanienhaine mit schönem Ausblick auf Lana und das Meraner Talbecken; Rückkehr über Kirchweg und Kapuzinerstraße.
Gehzeit: 1 Stunde.
Marlinger Waalweg: Falschauerbrücke, Meraner Straße, Ultner Straße, Villener Weg, Raffeingasse, Waalweg; Wanderung durch Kastanienhaine, Weinberge und Obstgärten mit herrlicher Aussicht auf
das ganze Etschtal; verläuft oberhalb Tscherms, Marling, Forst bis nach Töll; Abstieg in die jeweiligen Dörfer und Rückkehr mit Linienbus Nr. 11 und Nr. 13 (Partschins-Töll-Meran) möglich.
Gehzeit: 3 1/2 Stunden.
Weg Nr. 1 Lana (320 m) - Völlan
(650 m): Pfarrkirche Niederlana, Überquerung des Brandiswaalweges, Schnitzbühel, St. Georgen, Völlan Dorf; besonders schöne Wanderung zur Zeit der Baumblüte im Mittelgebirge (Ende April/Anfang Mai) und im Herbst.
Gehzeit: 1 1/2 Sunden (M).
Rückwegmöglichkeit: auf Weg Nr. 1A bzw.
Nr. 10 oder mit dem Linienbus Nr. 14 nach Lana.
Weg Nr. 1A Lana - Völlan: Kirchweg Nr. 1, St.-Margarethen-Weg, Kloster Lanegg, St. Georgen (St.-Georg-Kirchlein, 13. Jh.) Aichholz, Mair am Gatter, Völlan Dorf; Aussicht auf das Meraner Talbecken, die Texelgrupppe und das Etschtal.
Gehzeit: 1 1/2 Stunden (M).
Weg Nr. 2
Völlan (650 m) - Gruberhof - Platzers (1446 m): Völlaner Kirche, Nagelehof, Abzweigung nach links in den Jochweg, Gruberhof, Unterplatzers; ansteigende Wanderung durch Wälder und Bergwiesen, weiter auf Weg Nr. 10 bis zum St.-Sebastian-Kirchlein (16. Jh.) nach Platzers.
Günstige Wanderzeit: Mai bis Oktober.
Gehzeit: 3 Stunden (S).
Rückkehrmöglichkeit: von Platzers auf Weg Nr. 10 nach Unterplatzers, Völlaner Bad, Völlan (2 Stunden) oder von der Gampenstraße aus Rückfahrt mit dem Linienbus (Meran-Fondo).
Weg Nr.
2A Völlan (650 m) - Völlaner Bad (810 m): auf dem Weg Nr. 2 bis zum Gruberhof, dann Abzweigung des Weges Nr. 2A nach links, Völlaner Bad (1816 eröffnetes Heilbad mit heilkräftigem Wasser); Wanderung durch Wald und Wiesen.
Günstige Wanderzeit: Mai bis Oktober.
Gehzeit: 1 1/4 Stunden (M).
Rückkehrmöglichkeit: Weg Nr. 8A bis zum Obermayr, Weg Nr. 8 oder 10 bis Völlan.
Weg Nr. 3 Völlan (650 m) -
Gallnerhöfe - Platzers (1446 m): Kirchplatz Völlan, Jochweg, Gruberhof, rechts auf Weg Nr. 3 zu den Gallnerhöfen, links auf der Forststraße (ca. 100 m), nach der Schranke rechts weiter auf Weg Nr. 3 (steil ansteigend) bis zur Forststraße (Mark. Nr. 4), links weiter zur Jagdhütte (nicht bewirtschaftet), links weiter auf Mark. Nr. 3, oberhalb von Platzers weiter auf Nr. 4, Dorf Platzers.
Günstige Wanderzeit und Rückkehrmöglichkeit: wie Weg Nr. 2.
Gehzeit: 3 1/2 Stunden (S).
Weg Nr. 5 Lana - Ackpfeif - St.
Hippolyt: Pfarrkirche Niederlana, Brandisweg, am Gutshof Brandis vorbei nach Ackpfeif, Abzweigung nach rechts beim Schuhgrabenhof, Überquerung der Gampenstraße (Leonburg, 13. Jh.), Silacker (vorgeschichtliche Siedlungsstätte), St.-Hippolyt-Kirchlein auf einer aussichtsreichen Felsenkuppe (auch Standort einer prähistorischen Siedlung); empfehlenswerte Halbtageswanderung zur Zeit der Baumblüte (2. Aprilhälfte) und im Herbst zur Erntezeit.
Gehzeit: 2 1/2 Stunden (M). Rückkehrmöglichkeit: über Weg Nr. 5 zur Gampenstraße (nähe Tunnel) Richtung Tisens zum Gruberkeller, Ackpfeif, Lana oder Weg Nr. 8 nach Völlan.
Weg Nr. 6 Lana (320 m) -
Höllental - St. Pankraz (736 m): Gampenstraße, Abzweigung nach rechts des alten Völlaner Weges, am Runggöglhof Abzweigung nach rechts Weg Nr. 6 (nur für geübte Wanderer), Weiler Rateis, nun leicht ansteigend durch Kastanienhaine, Laub- und Nadelwälder am Hang entlang (gegenüber das Vigiljoch und Pawigl) ins Ultental, Höllentalhof, Schloßegghof (gegenüber die Ruine Eschenlohe 12. Jh.), rechts steil hinab ins Bachbett der Falschauer (nur für schwindelfreie Wanderer), am gegenüberliegenden Hang durch Wiesen wieder empor, St. Pankraz.
Empfehlenswert: im schneefreien Frühling bis Herbst.
Gehzeit: 3 1/2 Stunden (S).
Rückkehrmöglichkeit: mit Linienbus St. Pankraz-Lana.
Weg Nr.
6A Völlan (650 m) - Höllental - Platzerer Jöchl (1551 m) - Platzers (1446
m): Völlaner Kirche, Nagelehof, Abzweigung nach rechts, eben weiter zum Mair-am-Turm-Hof, weiter auf Weg 6A bis zum Höllentalerhof, wo er in Weg Nr. 6 mündet, auf Nr. 6 weiter bis zur Höfegruppe Unterohrwald, nach links auf Nr. 6A weiter, am Keilgut vorbei zum Beimannhof, nach links auf Nr. 25 zum Platzerer Jöchl (1551 m), dann auf Nr. 10 nach Platzers; Wanderung für geübte Bergwanderer.
Empfehlenswert: wie Weg Nr. 6.
Gehzeit: 4 Stunden (M).
Weg Nr. 8 Lana (320 m) - Völlan -
Tisens (681 m): Gampenstraße nach rechts in den Alten Völlaner Weg, an der Kapelle Abzweigung nach links, St.-Georg-Straße, Völlan, Abzweigung nach links beim Bauernmuseum, Talmühle, steinerne Brükke aus der Römerzeit über den Brandisbach, Obermayrhof, Narauner Weiher, Überquerung der Gampenstraße, Straße nach Tisens; Wanderung durch Laub- und Föhrenwald und Obstgärten.
Gehzeit: 3 Stunden (M).
Rückkehrmöglichkeit von Tisens; siehe Weg Nr. 5.
Weg Nr.
8A Völlan (650 m) - Obermayrhof - Völlaner Badl: Wegverlauf wie unter Weg Nr. 8; ab Obermayrhof (Wegkapelle) weiter auf Nr. 8A zum Witmerhof auf eine aussichtsreiche Anhöhe, steil hinunter zum Platzerer Bach und dann wieder aufsteigend zum Völlander Bad.
Gehzeit: 1 Stunde (ab Völlan) (M).
Weg Nr. 10 Lana (320 m) - Völlan
- Platzers - Laugenspitze (2433 m): erster Teil bis Völlan wie auf Weg Nr. 8, beim Bauernmuseum Abzweigung des Weges Nr. 10 nach rechts bis zum Völlaner Bad; steiler Waldweg nach Platzers, Platzerer Jöchl, Laugenscharte; zwischen der kleinen und großen Laugenspitze der Laugensee; über den Nordgrat zum Gipfel der Laugenspitze; Ganztageswanderung; Höhenunterschied von 2130 m; erfordert Kondition und Erfahrung.
Empehlenswert: Sommer/Herbst.
Gehzeit: 8 Stunden (S).
Variante zu Weg Nr. 10 Gampenpaß
(1512 m) - Laugenspitze (2433 m): mit dem Pkw oder Autobus
(Meran-Lana-Fondo) zum Gampenpaß; kurz unterhalb des Passes in südlicher
Richtung beginnt rechts Weg Nr. 10, Aufstieg durch Wiesen und
Waldlandschaft, Steig an den kargen Hängen des Laugenberges empor, auf dem
links abzweigenden Pfad am Ostgrat zu großen Laugenspitze; der Aufstieg
erfordert Trittsicherheit und entsprechende Ausrüstung (gutes Schuhwerk).
Empfehlenswert: Sommer/Herbst. Gehzeit: 3 Stunden (S). Abstiegsmöglichkeit
auf Weg Nr. 10 in südöstlicher Richtung zum Gampenpaß oder in nördlicher
Richtung zurück nach Platzers-Völlan-Lana.
Weg Nr. 11 Gampenpaß (1512 m) -
Schlotwiesen - Platzers (1446 m): vom Gampenpaß ausgehend in nördlicher Richtung auf der Gampenstraße bergabwärts (20 Minuten) vor dem Tunnel links abzweigend, angenehmer Wiesenweg über die Schlotwiesen nach Platzers.
Empfehlenswert: Sommer/Herbst.
Gehzeit: 1 Stunde (L).
Markierung Weiß-Blau: am Beginn des Premstallweges in Völlan steil den Wald entlang hinauf, am Wegkreuz vorbei zum Aussichtspunkt Hochbrandt, mündet in den Weg Nr. 4 Richtung Völlaner Joch; mehrere Abzweigungen nach links Richtung Tratterhof-Gallhöfe.
WANDERUNGEN AM
VIGILJOCH
Weg Nr. 34 Lana (320 m) - Bergstation
der Seilbahn (1500 m):Falschauerbrücke, Meraner Straße, vor Gasthof Teiss Abzweigung nach links in den Braunsbergweg (Nr. 34); Schloß Braunsberg (keine Besichtigung), Gagers (St.-Magnus-Kirche, 1728), Zollwegerhof, Überquerung der Ultner Straße, Punterhof, Überquerung der Pawigler Straße, ab Greitwies auf Steinplattenweg, teils auf weichem Waldweg nach Pawigl (St.-Oswald-Kirchlein, 1876), durch Wiesen zu den Oberhöfen, Waldweg zur Bergstation der Seilbahn Vigiljoch; herrliche Aussicht auf das Etschtal und die Dolomiten; sehr steile Wanderung, nur für geübte Bergwanderer.
Empfehlenswert: schneefreies Frühjahr/ Herbst.
Gehzeit: 3 Stunden (S).
Bergstation (1500 m) - St.-Vigilius-Kirche (1800
m): auf dem Weg Nr. 34 (breiter Wanderweg) leicht ansteigend durch Lärchen- und Föhrenwälder zur Kirche; schöne Aussicht auf das Ultental und die Laugenspitzen.
Empfehlenswert: schneefreies Frühjahr/ Herbst.
Gehzeit: 45 Minuten (L).
Weg Nr.
34A: Variante zu Weg Nr. 34 und führt von Pawigl direkt zur Vigiljocher Kirche, beim Mitterhof links abzweigend über Wälder und Wiesen bis zum Gasthof Gampl, stößt dort wieder auf Weg Nr. 34; nur für geübte Wanderer.
Gehzeit: 1 Stunde (S).
Weg Nr. 1
Berghotel Vigiljoch - Heilquellen: Abzweigung 150 m unterhalb des Berghotels Vigiljoch von Weg Nr. 34 (dieser macht hier eine scharfe Linkskurve) zu den Heilquellen.
Empfehlenswert: wie bei Weg Nr. 34.
Gehzeit: 45 Minuten (L).
Rückkehrmöglichkeit: Weg Nr. 13.
Weg Nr. 2 Gampl -
Bärenbad: oberhalb von Gasthof Gampl durch schattige Wälder zum Bärenbad (ca. 20 Minuten).
Erholsamer Spaziergang.
Weg Nr. 7 Bergstation (1500 m) -
See ("Schwarze Lacke", 1800 m): von der Bergstation auf Weg Nr. 34 bis kurz vor die "Waldkönigin", dann Abzweigung nach rechts durch den Wald zum See; schöner Ausblick auf Meran und das Passeiertal; der Weg bildet einen Teil folgenden Rundweges: Bergstation - Weg Nr. 34 zur Kirche (50 Minuten) - Weg Nr. 9 zum See (30 Minuten) - Weg Nr. 7 zurück zu Weg Nr. 34 (60 Minuten) - Weg Nr. 34 zur Seilbahn (15 Minuten).
Weg Nr. 8 Bergstation des
Sesselliftes - See ("Schwarze Lacke"): Bergstation Sessellift ohne große Steigung durch den Wald zur "Schwarzen Lacke" - erholsamer Spaziergang.
Rundwanderungsvorschlag: Bergstation Sessellift - Weg Nr. 4 zur Kirche (10 Minuten) - großartige Aussicht auf Ortler und àtztaler Alpen - Weg Nr. 9 zum See (30 Minuten) - Weg Nr. 8 zurück zum Sessellift (40 Minuten).
Weg Nr. 9 Vigiljoch (1800 m) -
Hochwart (2608 m): Gasthof Jocher (zu erreichen mit Sessellift oder Weg Nr. 34) in westlicher Richtung auf breitem Wanderweg, Abzweigung nach links zu den Almwiesen, nun Markierungen nur am Boden (auf Steinen), auf Weg Nr. 9 Aufstieg zur Hochwart (Spitze); nur für geübte Bergwanderer.
Empfehlenswert: Juli-September.
Gehzeit: 4 Stunden (S).
Höhenunterschied Bergstation Seilbahn 1500 m, Jocher 1800 m, Hochwart 2608 m.
Weg Nr. 30 Vigljocher Kirchlein
(1800 M) - Naturnser Alm (1920 m): zweigt von Weg Nr. 9 rechts ab und führt zur Naturnser Alm. Empfehlenswert: Juni-September. Gehzeit: 1 1/2 Stunden (M).
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